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Synopsis

DAS KINO SIND WIR erzählt am Beispiel des Filmladen Kassel die Geschichte vom Kino als soziale Plastik. Mit dem Aufstieg des politischen Films eröffnen bis in die 1980er Jahre überall in der BRD alternative Abspielstätten gegen den Widerstand mächtiger Kinoketten. In der documenta-Stadt Kassel starten zehn junge Filmfreaks als Kollektiv.

 

Mit Filmkunst, zunehmend auch von Frauen, die Welt verändern, in die gesellschaftliche Diskussion eingreifen, sie offener, gleichberechtigter, grüner machen. Vier Jahrzehnte später haben Kommerzialisierung, digitale Revolution und Pandemie das Kino verändert. In einer Collage aus Interviews, Archivmaterial und Filmausschnitten, die Zeitgeschichte spiegelt, umkreisen das Kinoteam sowie prägende Filmschaffende wie Ulrike Ottinger, Gertrud Pinkus, Monika Treut, Thomas Frickel, Andres Veiel u.a. Fragen nach Bedeutung und Zukunft engagierter Kinokultur.

Pressestimmen

"Nicht nur die klug gewählten Interviewpassagen mit den Filmladen-Gründern und den heutigen Teams, die alle mit Leidenschaft bei der Sache sind, auch die Montage, in der Theuer Filmbeispiele, Hintergründe, alte Fotos und sogar das krisselige Abspannbild als ästhetisches, auch ironisches Mittel einsetzt, machen ihren Gang durch die Zeit- und Filmgeschichte sehr unterhaltsam. (…) Ihre Spurensuche setzt einen Schwerpunkt auf unabhängige Filmemacherinnen, die in eine männliche Film- und Kinovorherrschaft drangen. (…) Filme, mit denen Theuer arbeitet, um den Zusammenhang von Film, Politik, Zeitgeschichte, Feminismus und Diskussionskultur zu zeigen…"

Eva-Maria Magel, FAZ

19. November 2023

Filmstills

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